Ober-Roden (chz) ‐ Familientag der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Roden  - das bedeutete Röschen auf den Tischen, üppiges Büfett, Sekt für alle Mütter im Saal und Kutschfahrten für Kinder. Die Wehr sagt damit Danke für die zahllosen familienunfreundlichen Einsatzstunden der Wehrleute.

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Am Familientag ehrt die Freiwillige Feuerwehr Ober-Roden alljährlich auch ihre langjährigen und verdienten ehrenamtlichen Mitarbeiter, entlässt die Generation 60 plus in die Alters-
und Ehrenabteilung und nimmt junge Kameraden in die Einsatzabteilung auf.


Die von Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod viel beschworene „Feuerwehrfamilie“ sei in diesem Ehrenamt besonders wichtig, wurde immer wieder betont – doch Bürgermeister Roland Kern nahm die Aussage auseinander: zur Familie gehören ein starkes männliches wie auch ein starkes weibliches Element. Hier sei mit derzeit nur ganz wenigen Frauen im Team noch Nachholbedarf.

Allerdings bekam die Feuerwehr-Vorzeigefrau Birgit Weber, stellvertretende Jugendfeuerwehr-Wartin und hauptberufliche Mitarbeiterin der Stadt Rödermark, ein besonders dickes Lob ihres Chefs zu hören: „Sie ist die weibliche Seele der Feuerwehrfamilie Ober-Roden! Und wir sind als Stadt sehr froh, dass sie ihre segensreiche Arbeit bei uns ausübt!“

Offiziell geehrt wurden diesmal aber andere Feuerwehrkameraden: für 25-jährige aktive Mitgliedschaft wurden Rainer Hornung, Helmut Kerber, Edgar Schrod und Peter Spieß, dazu Norbert Rink als passives Mitglied ausgezeichnet. In Vertretung für Kreisbrandinspektor Ralf Ackermann verlieh Günter Fenchel Ehrennadeln und Goldenes Brandschutzehrenabzeichen am Band im Namen von Innenminister Volker Bouffier an diese langjährigen Mitglieder und dankte für die Bereitschaft, 365 Tage im Jahr und rund um die Uhr für seine Mitmenschen bereit zu stehen. Mit 4 000 Einsätze 2009 sei der Kreis Offenbach hessenweit an der Spitze, mit 1650 Freiwilligen allerdings am Ende der Liste.

Besondere Ehrungen von Bezirk und Kreis wurden zwei echten Feuerwehrveteranen zuteil: Arnold Sölch für 50-jährige Zugehörigkeit und Johann Schmidt für 60-jährige Feuerwehrmitgliedschaft – „Das hatte ich noch nie! Das verleihe ich selber gerade zum ersten Mal“, staunte Günter Fenchel.

Otmar Wolf, der Vorsitzende der Alters- und Ehrenabteilung, konnte anschließend neue „Kollegen“ in die Altersabteilung aufnehmen, da mit 60 bzw. spätestens 65 Jahren die aktive Feuerwehrlaufbahn endet, aber genügend andere Einsatzmöglichkeiten für jeden gegeben sind. Dafür gab‘s aber auch frisches Blut zu begrüßen: Mit Daniel Müller und seinen Kollegen von der Jugendfeuerwehr Nicholas Fauve und Björn Köhler rücken drei junge Kameraden in die Einsatzabteilung nach. Zudem wurden Nick Rebel und Lukas Giebel von der Jugendfeuerwehr zur frisch erworbenen Jugendflamme Stufe I beglückwünscht. Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod und Herbert Weber, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, dankten den Jugendlichen für ihr Engagement.(Quelle: OP-Online)

 

Urberach (bp)  Munition vermutlich aus dem zweiten Weltkrieg ist am Samstag Nachmittag bei einem Waldbrand in Urberach hochgegangen.

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Zunächst dachten die Feuerwehrleute, es handele sich um einen herkömmlichen Waldbrand. Als sie Schüsse im Feuer hörten, zogen sie sich zurück und löschten aus der Distanz. Die Wasserversorgung wurde durch Pendelverkehr der Tanklöschfahrzeuge aus Urberach und Ober-Roden sichergestellt. Wegen des hohen Wasserverbrauchs wurden zusätzlich Großtanklöschfahrzeuge aus Dreieich-Sprendlingen und Dietzenbach angefordert. Die Feuerwehren aus Rödermark waren mit neun Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften vor Ort. Einsatzende war gegen 19.30 Uhr.

Die Patronen explodierten, als etwa 3000 Quadratmeter Waldboden in Flammen standen. Die Feuerwehren aus Urberach, Ober-Roden, Dietzenbach und Dreieich-Sprendlingen alarmierten sofort den Kampfmittelräumdienst. Dieser wies die Brandschützer an, aus sicherer Entfernung zu löschen. Es wurde niemand verletzt.

Die Wehren waren um 13.08 Uhr zu dem Waldbrand in Urberach gerufen worden. Wegen ungenauer Ortsangaben in der Alarmmeldung suchte zunächst der Polizeihubschrauber die Stelle. Eine aufmerksame Radfahrerin war aber schneller. Mehrere Trupps bekämpften von zwei Seiten das Feuer, als sie Schüsse in den Flammen hörten. Danach wurde aus sicherer Entfernung gelöscht.(Quelle: OP-Online)

 

Urberach ‐ Wenn die Feuerwehr zum Löschen ans Badehaus fährt, klingt das angesichts mehrerer hunderttausend Liter Wasser in den Becken komisch. Würde sie dort jedoch zu einem Gasalarm gerufen, ist allerhöchste Eile angesagt. Von Christine Ziesecke

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Interessiert folgten die Ober-Röder Brandschützer den Weg durch die heiligen Hallen des Rödermärker Badehauses: vorbei an Chlorgaslagerung und Chlorgaswarngerät, an Steuerungs- und Filteranlage bis zu guter Letzt zum palmölbetriebenen Blockheizkraftwerk.


Um im Ernstfall den richtigen Handgriff an der richtigen Stelle zu tun, besichtigten der stellvertretende Stadtbrandinspektor Peter Gotta, drei Feuerwehrfrauen und rund 40 Mann das Badehaus. Claudius Lamprecht führte die Ober-Röder Brandschützer ins Allerheiligste der technischen Anlage und zur Blockheizkraftanlage. Der Start im Chlorgasraum und bei der Chemikalienlagerung - „Da, wo es am brenzligsten wird“ - war optisch unspektakulär. Dort lagern zwei große Flaschen Chlorgas mit einem Druck von acht bar. Doch im Ernstfall würde es hier rundgehen. Der Schwimmmeister, der normalerweise als Erster einen Chlorgasausbruch merkt, wird mit einer Schutzmaske die Tür öffnen, zuvor jedoch von außen die Sprinkleranlage auslösen. Die drückt das ausgeströmte Gas im Raum nach unten, sodass die Helfer zumindest in einem kurzen Eingriff die Flaschen zudrehen und schnell den Raum wieder verlassen können. Erst dann könnte die Feuerwehr mit Schutzausrüstung am Unglücksort sein.

„Ohne Chlorgas schnell braune Brühe“

Damit dieses Szenario nicht zum Ernstfall wird, sorgt ein Chlorgaswarngerät, das bei einer zu hohen Konzentration mit Geheule und Lichtsignalen reagiert. Zwei Chlorgasflaschen sind regelmäßig in Betrieb. Sie reichen rund sechs Wochen, zwei volle Flaschen stehen daneben - mehr darf nicht gelagert werden.

Ohne das Chlorgas wäre das Becken in drei bis vier Tagen eine braune Brühe“, erläuterte Lamprecht die Notwendigkeit dieser gefährlichen Chemikalie. Chlor reagiert mit Wasser, die Schmutzpartikel ballen sich zusammen und können durch die Filteranlage abgesaugt werden. Interessant war für die Feuerwehrleute auch die Chlor-Steuerungsanlage, die alle drei Becken unterschiedlich aussteuert: 850 000 Liter Wasser im Schwimmerbecken und entsprechend weniger in den anderen beiden Becken; die durchschnittliche Chlorung beträgt 0,6 Milligramm pro Liter.

Die Filteranlage ist ebenfalls Hightech pur, wie das Regelgerät fürs Nichtschwimmerbecken bewies. Drei Elektroden zeigen an, wie schnell die Keimtötung im Becken vorangeht, durch die Chlorelektrode läuft ständig das Wasser zur Prüfung durch (aktueller Stand waren 0,57 Milligramm pro Liter), und auch der ph-Wert wird laufend gemessen und ist derzeit im Optimum mit einem Wert zwischen 6,9 und 7,2. Ist das Badehaus besonders gut besucht, fährt die Anlage automatisch hoch und gibt mehr Chlor zu.

Wärme mit Palmöl in Lebensmittelqualität

Nach Heizraum, Frischwasserbehälter, Ausgleichstanks, Warmwasserbereitung und Heizungsraum erläuterte Rolf Neumann den Feuerwehrleuten das Blockheizkraftwerk, das mit Palmöl in Lebensmittelqualität Wärme erzeugt. Die wird ins Hallenbad eingespeist, Überschüsse fließen ohne Umwege direkt ins öffentliche Netz. Dazu dient auch der große Tank im Freien. Darin lagern 35 000 Liter Öl, die alle dreieinhalb Wochen von einem Tanklaster angeliefert werden und die rund um die Uhr bei 50 Grad Temperatur gehalten werden müssen, damit das Öl ins Heizkraftwerk fließen kann, wo es auf 98 Grad erhitzt wird.

Quelle: OP-Online

 

 

54 Sturmeinsätze steckten den Männern und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr Ober-Roden am Sonntagabend schon in den Knochen, da lösten die Piepser noch einmal Alarm aus.

Feuer in Waldacker, hieß es um 20.08 Uhr. Im Tannenweg hatte offenbar eine defekte Stereoanlage die Einrichtung eines Schlafzimmers in Brand gesetzt. 20 Mann hatten die Flammen schnell gelöscht, die Wohnungsinhaberin musste mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Ansonsten weist die „Xynthia“-Bilanz von Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod „das ganz Spektrum auf, was uns bei so einem Sturm normal beschäftigt“. Ab 13.25 Uhr gingen die Alarme im Drei-Minuten-Takt ein: umgestürzte Bäume, bedrohlich wackelnde Bäume, herum fliegende Ziegel, Straßenschilder und Reklametafeln. Kurz hinter der Triftbrücke hatte der Sturm Bäume auf die Gleise der Dreieichbahn gedrückt. Da die Strecke aber nicht elektrifiziert ist, war sie - im Gegensatz zur S 1 bei Dudenhofen - schnell wieder frei geräumt.

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37 Mal musste die Ober-Röder Feuerwehr am Sonntag zu Säge-Einsätzen ausrücken. Der Wetterdienst hatte die Rödermärker Wehren nach Auskunft von Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod bereits am Samstagabend vor dem drohenden Unwetter gewarnt. (Quelle: OP-Online)

 

 

Mit dem interaktiven Online-Spiel lernen Kinder, Notfallsituationen
richtig einzuschätzen, den Kontakt zur Feuerwehr herzustellen und
ruhig auf die Anweisungen zu reagieren. Bei diesen
verantwortungsvollen Aufgaben helfen die bereits bekannten und
beliebten "Ampelinis -  Drei für Sicherheit". Die Kinder haben damit
die Möglichkeit, in vertrauter Umgebung mit Freunden und den Eltern am
Computer spielerisch den Ernstfall zu proben.

Link zum Spiel: http://www.ampelini.de/112

Viel Spaß dabei

 

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