Rödermark (lö) - Ein Kellerbrand in der Dieburger Straße rief gestern Morgen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst auf den Plan. Eine aufmerksame Autofahrerin hatte gegen 7. 30 Uhr Alarm geschlagen, weil Rauch aus zwei Fenstern quoll.
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Feuerwehr - Einsatz in der Dieburger Straße
Die Freiwillige Feuerwehr Ober-Roden war mit 23 Einsatzkräften schnell am Unglücksort, stand aber vor verschlossener Tür, weil niemand daheim war, und musste über eine Leiter gewaltsam ins Erdgeschoss eindringen.
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Rund 133 Männer und Frauen - 83 in Ober-Roden, 50 in Urberach - ist die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rödermark stark. Doch trotzdem bangen Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod und die übrigen Führungskräfte tagsüber bei so manchem Alarm: Bringen wir bei Großbränden oder schweren Unfällen genug Helfer auf die Beine? 2011 wurden beide Wehren 327 Mal alarmiert. Nur 20 Prozent der Einsätze konnte das hauptamtliche Personal abwickeln. In 80 Prozent der Notfälle mussten Ehrenamtliche mit ran. „Auf dem Papier stehen wir gut da. Aber die Tageseinsatzstärke hat sich negativ entwickelt“, bedauert Ober-Rodens stellvertretender Wehrführer Herbert Weber. 31 Männer und Frauen seiner Einsatzabteilung arbeiten in Rödermark, das hört sich zunächst recht viel an. Doch die Zahl relativiert sich schnell: Neun Monteure sind oft außerhalb der Stadt unterwegs , drei Kundendienstmitarbeiter können nicht einfach lossprinten, für zwei Oberstufenschüler haben Klausuren Vorrang. Bei den elf Urberacher Feuerwehrleuten, die ihr Geld im Ort verdienen, sieht"s ähnlich aus. Das Gesetz verpflichtet Arbeitgeber, einen freiwilligen Feuerwehrmann gehen zu lassen, wenn sich der Piepser meldet. Doch dann steckt mancher im Zwiespalt zwischen Karriere und bürgerschaftlichem Engagement. „Wir üben da keinen Druck aus, sondern überlassen diese Entscheidung jedem selbst“, hat die Rödermärker Wehrführung als Devise ausgegeben. Immer häufiger geht das zu Lasten der Tageseinsatzstärke, die Weber schon längst Tageseinsatzschwäche nennt. Technik kann Menschen nicht ersetzenSelbst städtische Bedienstete sind bei einem Alarm nicht immer sofort zur Stelle. Wer gerade einem Bürger einen komplizierten Antrag erläutert, muss das bis zum Ende durchziehen. Sonst heißt"s schnell „Die im Rathaus lassen die Leute einfach stehen!“ Feuerwehrautos werden immer weiter hochgerüstet, um möglichst wenig Helfern eine möglichst große Schlagkraft zu verleihen. Aber Technik ohne Mensch kann - und darf - kein Allheilmittel sein. Weber: „Laut Gesetz müssen wir bei einem Brand innerhalb von zehn Minuten mit einer vollständigen Löschgruppe am Unglücksort sein.“ Im Klartext: neun Feuerwehrleute, darunter mindest vier mit Atemschutzausbildung. „Gottseidank konnten wir bei allen kritischen Einsätzen bisher immer die Zehn-Minuten-Frist einhalten“, ist Herbert Weber einerseits zufrieden. Aber er räumt auch ein: Wenn nach einem Unfall mit Blechschaden nur ausgelaufenes Motoröl beseitigt werden muss, kann's schon mal etwas länger dauern. Ober-Roden - Es war ein großer bunter Rummel- und Tummelplatz, der sich am Wochenende rund um die Stützpunkt-Feuerwache bot: Am Samstagabend lockten Lichterketten leider nur wenig Gäste aufs triefend nasse Gelände, am Sonntag zog die gesperrte Kapellenstraße die Menschen dagegen magisch an. Von Christine Ziesecke
© Ziesecke Die gesperrte Kapellenstraße wurde zum Eldorado für große und kleine Fans von Feuerwehrfahrzeugen – alle waren gut beschriftet und für jegliche Klettereien offen. Alle zwei Jahre feiert die Ober-Röder Wehr einen Tag der offenen Tür, doch in diesem Jahr kam der Gedanke auf, den so symbolträchtigen 112. Geburtstag groß zu feiern. Der Feuerwehrverein, die gesamte Einsatzabteilung und die Jugendwehr bereiteten zwei Wochen lang vor, was am Samstag nach einem stürmischen Wolkenbruch beinahe hinfällig wirkte. Der Wind hatte fast alle Zelte und Pavillons verweht und löste heftigste Betriebsamkeit aus, der 36 Tonnen große Sandstrand „Florian Beach“ klebte zusammen, die Fackeln erloschen. Doch pünktlich zum Bieranstich – ausgeführt von Bürgermeister Roland Kern und Stadtverordnetenvorsteher Jörg Rotter - war alles wieder einigermaßen im Lot. Die gesperrte Kapellenstraße als Promenade der gut beschilderten Einsatzfahrzeuge - im Gegensatz zu den betagten Feuerwehrpumpen in der Fahrzeughalle – faszinierte Jung und Alt und war ständiger Anziehungspunkt für alle Kinder. Die Jugendfeuerwehr sorgte für viel Abwechslung. Der Beach Club war kurzerhand zum riesigen Sandkasten umfunktioniert, in dem Kinder und Eltern buddelten; Bobby Cars fuhren durch Schlauchgänge, und eine Feuerwehrolympiade ermöglichte Wasserspritzen, Luftballonszerplatzen, Schiffe-Angeln und manches mehr. So feierte die Freiwillige Feuerwehr ihren GeburtstagZum Frühschoppen spielte der Musikverein Viktoria 08 auf. Höchstens zur Mittagszeit gab"s etwas längere Schlangen an den Essensausgaben, ansonsten lief alles zügig und lecker – die Feuerwehr hat schließlich einen guten Ruf nicht nur bei Gulaschkanonen. Gut 40 Ober-Röder Einsatzkräfte, 30 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, dazu zahlreiche Frauen, einige Väter und weitere Helfer sowie mehrere Urberacher Floriansjünger sorgten für gute Verpflegung und ein reibungsloses Programm: Personenrettung aus luftiger Höhe, Fettexplosion, technische Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall oder die Löschübung ließen junge und ältere Besucher staunen. Optisch ein Highlight: die Modenschau, welche die Schutzkleidung für verschiedene Gefahren zeigte, so etwa die rund 40 Kilo schwere Atemschutzausrüstung, den Imker- oder den Wasserschutzanzug sowie Schutzkleidung für biologische Unfälle, Strahlenschutz oder Chemikalien. Im Außengelände konnten die Besucher selbst mit der Rettungsschere an einem Auto herumschneiden. Den ganzen Tag stiegen Luftballons mit Wünschen in den Himmel, und mit dem Verkauf von Ansteckern wurde für die Kinderkrebshilfe und die Ausbildung der Jugendfeuerwehr geworben. Nachdem die Besucherschlangen langsam den Heimweg antraten, zeigten sich die Mitglieder des Feuerwehrvereins sehr zufrieden: „Die Bürger waren sehr interessiert, haben viel nachgefragt und sich wirklich informiert, und die Kasse hat nach dem guten Sonntag wohl auch gestimmt“, freute sich der Vorsitzende Herbert Weber. „Unser Motto ‚Feuerwehr selbst erleben’ haben wir gut umgesetzt.“ (Quelle: op-onlne.de) Sonderlöschmittel aller Art sind auf einem Wechselcontainer verstaut, der zur Extra-Ausstattung der Stützpunktfeuerwehr Rödermark gehört. Herbert Weber und seine Kollegen können ihn dort abstellen, wo er gebraucht wird. Das Fahrzeug ist frei für andere Aufgaben. Im Stützpunkt in der Kapellenstraße parkt jedoch ein hoch moderner, etliche Millionen Euro teurer Fuhrpark, von dem die Gründerväter nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Wer bei Feuer, Unfällen oder anderen Gefahren den Notruf 112 wählt, kann sich darauf verlassen, dass nicht nur bestens ausgebildete Freiwillige ausrücken, sondern auch Fahrzeuge mit entsprechender Ausrüstung. Die Rödermärker Wehr ist eine von drei Stützpunktfeuerwehren im Kreis. Daher verfügt sie über Fahrzeuge, die es in keiner anderen Kommune gibt. Eine rollende Feuerwache ist zum Beispiel der Einsatzleitwagen (Kreis), abgekürzt ELW 2. In den Siebeneinhalbtonner sind drei vollständige Funkarbeitsplätze und ein Besprechungsraum zur Lagebeurteilung eingebaut. Aus ihm heraus wurde der Kampf gegen das Main-Hochwasser in Mühlheim, die Entschärfung einer Weltkriegsbombe ebenfalls in Mühlheim oder die Räumung einer Dietzenbacher Schule, in der Chemikalien ausgelaufen waren, gemanagt. 15 Ober-Röder Feuerwehrleute sind speziell für den ELW 2 geschult. „Aber niemand soll denken, hoppla, da kommen wir und übernehmen!“, sagt Rödermarks Stadtbrandinspektor Waldemar Schrod. Die Einsatzleitung bleibt immer Sache der örtlichen Feuerwehr. Das vielleicht spektakulärste Einzelstück ist der Gerätewagen Atem- und Strahlenschutz mit einer abnehmbaren Dekontaminationszelle. Das ist - vereinfacht gesagt - eine überdimensionierte Duschkabine, deren Schmutzwasser in einem geschlossenen System aufgefangen wird. Ihr ursprünglicher Zweck: Schutzanzüge nach Chemie-Unfällen reinigen. Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf die USA drohten Terroristen und Trittbrettfahrer in der ganzen Welt mit Milzbrand-Attacken. „In diesen Tagen waren wir rund um die Uhr im ganzen Kreis unterwegs“, blickt Schrod zurück. Die Feuerwehr sah sich mit ganz neuen Herausforderungen konfrontiert: Wo bisher dicke Plastikhäute mit Hochdruck abgespritzt wurden, standen auf einmal nackte Menschen, die mit weißem Pulver in Berührung kamen, oder Tiere unter der Dusche und mussten vorsichtig gereinigt werden. Hauptaufgabe des 1993 in Dienst gestellten Fahrzeugs ist und bleibt indes die Versorgung von Feuerwehrmännern und -frauen mit Atemluftgeräten. 38 davon sind an Bord, jedes kann zwei Mal ausgetauscht werden. Das reicht in der Regel auch für Großbrände wie den des „Paramount Park“ Ende 2006. Voller Sonderausstattung steckt ein austauschbarer Container, den ein Feuerwehr-Lkw transportiert. Er enthält überwiegend Kohlensäure, Metallbrandpulver, Schaum und andere Spezial-Löschmittel. Sie sind durchweg in 50-Kilo-Säcke verpackt. Die bessere Handhabung ist war auch der Grund, warum Dutzende von Feuerlöschern im Container verzurrt sind: Sie sind bei Einsätzen in engen Hallen und Kellern unverzichtbar. Im ganzen Kreis werden der Betreuungsbus - eine erste Auffangstation für Menschen, deren Haus von einem Brand zerstört wurde - und der Umweltmesswagen eingesetzt. Kreis und Land sind bei der Finanzierung dieser Sonderfahrzeuge mit im Boot oder zahlen sie wie den Umweltmesswagen komplett. Aufgaben- und damit Kostenteilung ist auch bei der Ausbildung bei den Stützpunktfeuerwehren die Devise. (Quelle: op-online.de) Ober-Roden (lö) - Bei einem schweren Unfall auf der L3097 zwischen Ober-Roden und Rollwald haben sich acht Personen schwer verletzt. Kurz nach 13 Uhr waren auf der L3097 zwei Pkw frontal zusammengestoßen. Zwei Kinder wurden mit Rettungshubschraubern in Kliniken nach Mainz und Ludwigshafen geflogen, die übrigen Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser. Eine Frau war in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Wie es zu dem Unfall kam, kann die Polizei momentan noch nicht sagen. Nach ersten Erkenntnissen war eine 44-Jährige kurz nach 13 Uhr in Richtung Ober-Roden unterwegs, als sie aus noch unbekannten Gründen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammenprallte. Die Fau überschlug sich mit ihrem Fahrzeug und blieb im angrenzenden Feld liegen. Die Fahrerin und drei mitfahrende Kinder aus Rodgau, zwei fünf Jahre alte Jungen und ein Neunjähriger, wurden schwer verletzt aus dem Wagen geborgen. Ein fünfjähriger Junge musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. Im entgegenkommenden Pkw wurde der 43 Jahre alte Fahrer aus Gelnhausen ebenso wie ein 59-Jähriger aus Münster, ein 34 Jahre alter Beifahrer aus Rodgau schwer- sowie eine 31 Jahre alte Mitfahrerin aus Offenbach lebensgefährlich verletzt. Ein zweiter Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Die Landstraße war für etwa drei Stunden voll gesperrt. (Quelle: op-online.de) |

















































